Linkaufbau mit Linkbait-Aktionen - einfach erklärt
Nachhaltiger und wirksamer Linkaufaufbau stellt die aufwendigste und zeitraubendste Tätigkeit der Suchmaschinenoptimierung dar. Viel wird über "Natürlichkeit"* und optimale Struktur der Links debattiert. Wer nur einseitig Social-Bookmark-Dienste, Artikelverzeichnisse, Webkataloge und Blogkommentare bedient, fällt unter Umständen im Qualityscoring der Suchmaschinen auf und wird für allzu offensichtliche Versuche herabgestuft. Eine Möglichkeit, viele "natürliche" Links abzufischen, stellt das sogenannte Linkbaiting dar. Es funktioniert über einen Anreiz, etwa einem Geschenk oder einem Gewinnspiel, und soll Nutzer dazu motivieren, selber Links zu setzen. Dieser Methode steht Google laut Matt Cutts nicht kritisch gegenüber:
Wie Linkbait genau funktioniert und wie eine Kampagne aufgebaut werden kann, zeigt das folgende Video:
Ein nennenswertes Beispiel für eine Linkbait-Kampagne im deutschsprachigen Raum, die zur Zeit läuft, ist eine Aktion von Giffits - einem Anbieter für Werbeartikel. In ihrem Blog rufen sie dazu auf, in einem Blogartikel auf die Hauptseite zu verlinken. Als Geschenk wartet eine Kaffeetasse mit lustigem Motiv. Wenn man sich die Anzahl der Antworten im Blog ansieht, scheint die Aktion einiges an Links einzufahren.
Was braucht man nun:
- einen griffigen Titel für die Aktion
- einige Geschenke
- einige Accounts in sozialen Netzen und/oder Twitter zur Verbreitung
Die Aktion mit der Tasse zeigt meiner Meinung nach die Handschrift von Astrid - und zwar von DER aus der TRG Group - die sich "Nerd in Skirt" nennt... ich kann mich auch irren. So einfach ist das, und wer genau hinsieht, bemerkt, dass ich nun auch eine Tasse bekomme.
* Hier stimme ich Ralph Tegtmeier (alias Fantomaster) zu, nichts am Internet ist natürlich, rein gar nichts. Das Bild einer wachsenden Pflanze mit der Linkstruktur einer frischen Domain zu vergleichen, wirkt verklärt.
Nachtrag 07.06.2010:
Teil 1
Wie unten als Kommentar zu lesen, war nicht DIE vermutete Astrid federführend. Eine lustige Aktion bleibt es dennoch... weiter so.
Teil 2
Eine weitere witzige Aktion "polterte" heute per Twitter rein. Der Anreiz liegt in einer individuellen Vorlage für eine Visitenkarte im Twitter-Style, die man für einen Tweet erhält - Linkaufbau per Twitter. Da inzwischen auch gekürzte URLs von Suchmaschinen gewertet werden, darauf deuten einige Trafficanalysen hin, kein schlechter Schachzug... näheres dazu hier.








1 Kommentar
Diese Astrid ist zwar Nerd, aber nicht im Skirt ;-)
Verfasst von Astrid (nicht überprüft) am Mo, 07/06/2010 - 09:27.Hola Michael,
ich freu mich, dass Du meine Aktion so gut findest, dass Du sie meiner bekannten Namensverwandten zuordnest. Ich will mich aber hier nicht mit fremden Federn schmücken. Also nein, ich bin es nicht.
Viele Grüße,
Astrid (von Giffits)
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