Spielerei mit Google AdWords und dynamic keyword insertion
Google AdWords bietet eine Option, die automatisch einen Platzhalter im Anzeigentext mit dem Keyword aus der Suchphrase ersetzt. Diese Funktion ist für bestimmte Kampagnen durchaus sinnvoll, z. B., wenn die Reichweite bestimmter Keywords beim erstmaligen Schalten der Anzeigenversion nicht ermittelbar ist.
Leider nutzen einige Anwender diese Option sehr exzessiv, daher werden auch auf völlig unpassende Suchanfragen AdWords-Anzeigen geschaltet. Lebende Tiere dürfen natürlich nicht per Versteigerung auf eBay den Besitzer wechseln, zumindest gemäß eigener AGBs:
Mit halben Tieren scheint eBay wiederum keine Probleme zu haben:
Wie sieht ein halber Hund aus, interessierte mich:
Insofern passt die Anzeige wieder. Was aber, wenn das Tier nun bereits ganz unter der Erde verweilt:
Whiskas lässt auch dann das umsorgte Haustier nicht im Stich, immerhin eine sehr hachhaltige Denkweise. Jetzt einen Gang härter:
Wer mit seinen Verwandten schon zu Lebzeiten ein nicht ganz so inniges Verhältnis pflegte, kann sie jetzt nach dem Ableben Web 2.0-like monetarisieren. Schlimmer noch:
Wenn wir dann das Uran haben, brauchen wir auch einen Bunker, ob man den jetzt über den gleichen Account kauft, sei einem selbst überlassen:
Und wenn Konfliktländer sich dann angesichts der Militärmacht immernoch unbeeindruckt zeigen, bleibt nur die zweite Taktik, einfach aufkaufen - Weltpolitik durch und mit eBay:
Was zeigt das nun. Bevor man großzügig die Option "dynamic keyword insertion" (DKI) aktiviert, sollte man die möglichen negativen Aspekte bei der Anzeigengestaltung bedenken.








Keine Kommentare verfügbar.
Kommentar hinzufügen